Vor einigen Tagen führte Roland Neuwirth ein Interview mit dem Musikmagazin des
"music information center austria" zum Thema Dialekt in Wien / Wiener Musik /
Wienerlied. Es gibt Auskunft darüber, was ihn bewegt hat, sein Leben dieser Musik zu
widmen und wie er den gegenwärtigen Stand und die Entwicklung dieser Musik
einschätzt.
Nachdem sich einige Fans von Roland Neuwirth verwundert oder sogar verärgert darüber
geäußert haben, dass Roland Neuwirth im Personenkomitee für Erwin Pröll im Rahmen
der Landtagswahl in Niederösterreich dabei ist, möchte er an dieser Stelle seine
Beweggründe dafür erläutern:
"Mein Aufscheinen im Personenkomitee für Erwin Pröll liegt nicht darin begründet,
etwa ein ÖVP-Sympathisant (oder gar der Partei zugehörig) zu sein, sondern bezieht
sich einzig und allein auf seine Person als integren Menschen mit
Handschlagqualität, der ein großes Herz für Künstler hat. Dass ich nichts mit der
ÖVP-Politik am Hut habe, sage ich stets nachdrücklich ihm selbst und erst recht in
aller Öffentlichkeit. Obwohl ich natürlich weiß: Erwin Pröll i s t die ÖVP. Nicht
einfach, diese Tatsache. Zum allgemeinen Verständnis muss ich dabei weiter ausholen:
Pröll macht eine ausgezeichnete Kulturpolitik. In diesem Punkt kann ihm niemand das
Wasser reichen. Die Stadt Wien am allerwenigsten. Ganz im Gegensatz zu Michael Häupl
& Co hält Pröll nämlich sein Wort und hat auch ein Ohr für ausgefallene
künstlerische Ideen. Als ich mich mit meiner Familie in NÖ niederließ, kam er auf
mich zu, Politik war dabei nie ein Thema, nur „sein“ Niederösterreich. Er liebt sein
Land über alles. Ich muss gestehen, dass mir diese Konsequenz imponiert.
Mittlerweile kenne ich ihn recht gut und weiß, dass ihm die kulturelle Förderung in
Niederösterreich ein ehrliches und ganz persönliches Anliegen ist.
Ich war und bin jedoch in keiner Weise von Erwin Pröll abhängig und möchte das auch
niemals sein. Vielmehr wollte ich ihm mit meinem – übrigens sehr ironischen –
Statement für seine Musiktheater-Unterstützung, den vielen Einladungen zu
Künstlerabenden und letztendlich auch für die Ehrungen, die mir durch ihn zuteil
wurden, danken. Entgegen vielen anderen Künstlern sehe ich das als
selbstverständlich an. Ich schäme mich daher nicht, mich neben Pröll zu zeigen, nur
weil er eine Gesinnung vertritt, die dem liberalen Mainstream entgegensteht. Im
Gegenteil, ich finde all die Leute, die zwar reichlichst von Erwin Pröll nehmen, in
der Öffentlichkeit aber nicht mit ihm gesehen werden wollen, als armselig und
schäbig.
2009 hat er meine Schrammeloperette finanziell unterstützt, wovon über 60
Mitwirkende profitierten. Von niemandem habe ich ein Wort des Dankes gelesen. Er hat
das weder verlangt, noch wirklich erwartet, hätte sich aber sicher darüber gefreut.
Ich habe mich bedankt, und zwar in aller Öffentlichkeit, weil das wohl das Mindeste
ist, was sich gehört. Sollten sich meine Fans davon abgestoßen fühlen, tut es mir
bitter leid."
16.11.2012
Kultur Heute Bericht
16.11.2012
Würdigungspreis für Musik
Am 9. November erhielt Roland Neuwirth im Festspielhaus aus den Händen von Landeshauptmann Erwin Pröll den "Würdigungspreis für Musik des Landes Niederösterreich".
Hier - durch Klick auf's Foto - einige Eindrücke von der Preisverleihung.
Ab sofort sind alle CDs von Roland Neuwirth wieder hier im Online-Shop bestellbar. Des weiteren gibt es tolle Kombiangebote bei Bestellungen von mehreren CDs! Zwei CDs kosten 25€, drei CDs 30€, vier CDs 40€ usw. in 10€ Preisschritten. Aus folgendem CD-Pool kann dabei gewählt werden:
Wien g´spürn, Nachtschicht, Nr. 9 - Die Pathologische, I håb an Kårl mit mir, Essig & Öl, Briada
Bei dem Konzert der Neuwirth Extremschrammeln am 30.3. im Wiener Orpheum war wieder
die GEZA vor Ort, um über ihre Projekte zu informieren und Spenden zu sammeln.
Diesmal ging es um ihr Friedensprojekt in Norduganda. Roland Neuwirth und die
Extremschrammeln unterstützen seit einigen Jahren die Aktivitäten der GEZA
(Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH).
Auf youtube können nun fünf Lieder aus "Amoi geht´s no", der ersten DVD von Roland Neuwirth und den Extremschrammeln bewundert werden.
Die DVD gibt's exklusiv bei den Konzerten oder hier im Online-Shop.
Feier zum Gedenken an die in Wien verschleppten Roma
Am 20. Mai fand eine vom Verein "Gipsy Music Association" veranstaltete Gedenkfeier statt, die an die durch die Gestapo verschleppten Roma auf der Hellerwiese im 10. Bezirk erinnern sollte. Dieses schreckliche Ereignis jährte sich heuer zum 70. Mal. Zeitzeugen berichteten vom Geschehenen und neben Harri Stojka, einem der Initiatoren der Veranstaltung, trat auch Roland Neuwirth mit seinem Knopfharmonikaspieler Marko Živadinović auf.
Hier einige fotografische Eindrücke.
Da sitzen sie wie zweiMonolithen
in der Landschaft: der 75-jährige
Karl Hodina mit seinem
Akkordeon und der auch schon
60-jährige Roland Josef Leopold
Neuwirth mit der unvermeidlichen
Kontragitarre. Beide gelten als
Schöpfer und Erhalter des ... weiter lesen
Am 1.12. war Roland Neuwirth aus Anlass seines 60. Geburtstages mit seinen Musikern und weiteren Gästen zum Mittagessen bei Niederöstereichs Landeshauptmann Erwin Pröll eingeladen. Bei diesem Essen überraschte ihn der Landeshauptmann mit einer ebenso fachkundigen wie einfühlsamen und pointierten Laudatio auf den Jubilar und überreichte ihm im Anschluss daran das „Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“.
Die neue DVD gibt es ab sofort exklusiv in den Wiener Filialen der
Buchhandlung "Buchlandung" und natürlich bei
den Konzerten der Extremschrammeln und auf dieser Homepage im Shop.
"Amoi geht´s no" - Die erste DVD der Extremschrammeln!
Erstmals wurden zwei Konzerte der Neuwirth Extremschrammeln
(am 30.10. im Wiener Orpheum aus Anlass
des 60. Geburtstags von Roland Neuwirth)
nicht nur im Ton sondern auch im Bild festgehalten.
In den letzten drei Wochen wurde fleißig geschnitten,
gemischt, entworfen und manchmal auch verworfen.
Die Arbeit ist getan, und wir meinen:
Das Ergebnis ist absolut sehens- und hörenswert.
Morgen geht das Master in die Produktion,
und wenn alles wie geplant klappt, kann die DVD "Amoi geht´s no"
pünktlich zum Start der Weihnachtstournee
der Neuwirth Extremschrammeln
am 2.12. im Wiener Metropol präsentiert werden.
Die erste DVD der Extremschrammeln -
und noch dazu pünktlich zur Weihnachtszeit.
Das hat natürlich seinen Grund.
Wir wollten euch einfach die Qual der Weihnachtseinkäufe
mit diesem genialen Geschenk ein wenig erleichtern.
Aber Achtung: Die DVD gibt es nur exklusiv bei den Konzerten
oder über unsere Homepage zu beziehen.
Der 50. k2-Podcast von Manfred Horak ist dem Wienerlied-Erneuerer und Extremschrammel Roland Josef Leopold Neuwirth anlässlich seines 60. Geburtstags am 31. Oktober 2010 gewidmet.
Er zählt mit seinen "Extremschrammeln" zu den bekanntesten Wienerlied-Interpreten. Außerdem hat er Musik für zahlreiche Theaterstücke und Filme komponiert. Am Sonntag hat ... weiter lesen
26.10.2010
„Amoi geht´s no ...“
Unter diesem Titel werden Roland Neuwirth und die Extremschrammeln
am Samstag, den 30.10. gleich zwei mal durch ihr Oevre geigen.
Aus Anlass des 60. Geburtstags von Roland Neuwirth
werden die Konzerte für eine DVD aufgezeichnet.
Ort: Wien, Orpheum
Beginn: 15.00 und 20.00 Uhr
Karten und Infos: Tel. 01-481 17 17 und www.orpheum.at
22., Steigenteschgasse 94b
Also Karten reservieren und mitfeiern!
22.10.2010
Ö1 Hörbilder - 30.10. - 9h05
Am Samstag den 30. Okt. um 9Uhr5 wird auf Ö1, quasi zur vorgeburtstaglichen Einstimmung - am 31.10. wird Roland Neuwirth 60 Jahre alt! - das Rühmkorf-Neuwirth-Hörbild, gestaltet von Eva Schobel, auf Ö1 wiederholt. Ein wirklich hörenswerter und außergewöhnlicher Dialog von Roland Neuwirth mit seinem Lieblingsdichter Peter Rühmkorf.
Roland Neuwirth, Georg Breinschmid, Meena Cryle, Violetta Parisini, Werner Puntigam, Walther Soyka und Irmie Vesselsky äußern sich auf Fragen von kulturwoche.at über das Unrecht Kinder abzuschieben. Anlass war die aktuelle Deportation der Komani-Zwillinge und deren Vater.
In der Konzertpause im Jänner hat Roland Neuwirth an der Komposition der Musik für das Theaterstück “Moser” von Franzobel geschrieben. Zur Zeit wird intensiv geprobt, am 25.2. ist PREMIERE im Theater in der Josefstadt.
"Moser oder Die Passion des Wochenend-Wohnzimmergottes" Uraufführung
Ein Theaterstück von Franzobel, Musik von Roland Neuwirth.
Premiere: 25. Februar 2010
Der Autor Franzobel über Hans Moser und sein Stück:
"Hans Moser, dieser Wiener Charlie Chaplin, Volksschauspieler schlechthin, brachte wie kein anderer den typischen Österreicher zum Ausdruck. Mit seiner kauzigen Art, seinem watschelnden Gang, seinem G’schau und dem berühmten Nuscheln verkörperte er den hierzulande gängigen Eigensinn, die unbestechliche Souveränität des kleinen Mannes. Für mich ist Hans Moser, diese große Kunstfigur des Raunzens, aber auch ein Wiener Bruder Gustaf Gründgens´, ein Mephisto. Die Nazizeit brachte ihn, den Unpolitischen, steil nach oben. Er wurde bestverdienender Schauspieler, musste aber damit fertig werden, dass seine geliebte jüdische Frau nach Budapest und seine Tochter nach Buenos Aires flüchten mussten. Er hatte enormen Erfolg, wurde von den Massen geliebt, verkörperte das minimal widerständige Österreich und war doch einsam und unglücklich.
Ich sehe in Hans Moser eine große Kulminationsfigur des 20. Jahrhunderts. An ihm lassen sich Hoffnungen und Ängste, Couragiertheit und Durchlavieren zeigen, Macht und Ohnmacht des Einzelnen in den Mühlen der Geschichte. So wie er die kleinen Spielräume seiner festgeschriebenen Rollen nützte, extemp- orierte, ist er noch immer Sinnbild für die Freiheit auf österreichisch."
Hans Moser 6.8.1880 - 19.6.1964
Einer der wohl populärsten österreichischen Schauspieler debütierte bereits 1902 unter der Direktion von Josef Jarno am Theater in der Josefstadt. Er blieb jedoch nur fünf Jahre, um schließlich 1925 unter Max Reinhardt zurückzukommen. Nun gehörte er bis 1939 dem Ensemble an und spielte Rollen wie den Major Paul Petkoff in Shaws Helden, den Melchior in Nestroys Einen Jux will er sich machen, den Probstein in Shakespeares Wie es euch gefällt und den Fortunatus Wurzel in Raimunds Der Bauer als Millionär. Nach zwei weiteren Auftritten 1952 und 1953 kehrte er 1961 nochmals ans Theater in der Josefstadt zurück, als Flickschuster Pfrim in Nestroys Höllenangst.
Regie:
Peter Wittenberg
Bühnenbild und Kostüme:
Florian Parbs
Musik:
Roland Neuwirth & Extremschrammeln
Die Schauspieler:
Alter Moser:
Erwin Steinhauer
Junger Moser, sein unangenehmes Alter Ego:
F. Teichtmeister
Blanca Moser, seine Frau:
Sandra Cervik
Paul, Schauspieler:
Martin Zauner
Theaterdirektor / Hitler / Maskenbildner:
Hubsi Kramar
Wackel, Spitzel, Hitlers Adjutant:
Alexander Pschill
Roland Neuwirth ist heute (09.12.2009) ab 23:05 zu Gast im Club2 mit dem Thema "Nationaldroge Alkohol - die Österreicher im Adventrausch".
Das gemeinschaftliche Trinken am Punschstand – ob für den Weltfrieden oder für Geselligkeit – ist im Advent gesellschaftliches Muss. Bei zahllosen Feiern wird abends dann noch ganz unbesinnlich über den Durst getrunken. Die Exzesse ... weiter lesen
Gut 500 Fans hatten am 6. August den Fußweg von der Bergstation Leogang hinauf zur Station "Am Asitz" in knapp 2.000 Meter Höhe nicht gescheut. Belohnt wurden sie mit einem tollen Konzert der bestens aufgelegten Extremschrammeln bei herrlichem Wetter in der atemberaubenden Kulisse von unzähligen Zwei- und Dreitausender. Als Draufgabe gab es pünktlich in der Konzertpause einen farbenreichen Sonnenuntergang und nach dem Konzert eine Almsuppe zum Aufwärmen in der "Alten Schmiede".
Die Schrammeloperette "Und das bei uns!" von Roland Neuwirth und Peter Ahorner ist sehr erfolgreich in Litschau im "Theater am Herrensee" über die Bühne gegangen. Viele der insgesamt 9 Vorstellungen waren ausverkauft und das Publikum begeistert. Nun wird daran gearbeitet, dass die Operette auch nach Wien kommt.
Im Fotoalbum gibt es einige Bilder aus Litschau.
Vor einigen Wochen ist völlig unerwartet unser Freund und Musikerkollege Mike Maloy gestorben.
Seine strahlende, offen-herzliche Präsenz wird jedem, der ihn gekannt hat,
in besonderer Erinnerung bleiben.
Am 10. Mai wäre Mike Maloy 60 Jahre alt geworden.
Diesen Tag nehmen viele Freunde und Weggefährten zum Anlass, ihn dennoch zu feiern,
an ihn zu erinnern und im Rahmen einer Benefizveranstaltung Geld für die
Mike Maloy Foundation zur Unterstützung seines Sohnes Ryan sammeln.
Eine neue BBB-Live CD wird vorgestellt, der Mike Maloy Sauvignon ausgeschenkt,
ein neues Mike Maloy-T-Shirt gibts, die Foundation präsentiert ...
Kartenreservierung ist nicht erforderlich. Einlass bei Erwerb einer CD, eines T-Shirts oder einer Flasche Sauvignon.
Nachdem die Premiere des neuen Programms "Wia´s is ..." erfolgreich über die Bühne gegangen ist (weitere Konzerte unter "Konzerttermine"), hat Roland Neuwirth wieder Zeit an der Schrammel-Operette "UND DAS BEI UNS!" weiter zu arbeiten. Die Proben beginnen im Mai, PREMIERE ist am 10. Juli 2009 in Litschau im Rahmen des Schrammel.Klang.Festival.
Zum Inhalt: Nach einer Volksabstimmung mit dem Traumergebnis von 98 % übersiedeln per Gesetz für einen Sommer alle Wiener ins Waldviertel und alle Waldviertler nach Wien. "Komm zu dir bei uns" heißt das Kulturaustauschprogramm, von dem sich Handel und Wirtschaft einen nachhaltigen Boom erwarten.
"In Wien hau i mein Knedl in ana Nacht am Schedl", skandieren die euphorischen Waldviertler, und so mancher Wiener glaubt, die Waldviertler zu kennen, weil er weiß, wie sie am Würschtlstand schmecken.
Ein Wiener Banker will das Waldviertel gnadenlos abholzen und die größte Erlebnistherme aller Zeiten bauen, ständig genervt von einer Konsum-Tussi und dem Bandleader einer Esoterikband, der ihn durch alle Karmas jagt.
Ein durchgeknallter Waldviertler Dramatiker fühlt sich berufen, das Burgtheater zu entschlacken.
Nur zwei Rebellen bleiben daheim, und tarnen sich als Kulturausgetauschte: Eine Waldviertler Malerin geht als vermeintliche Wienerin in Konfrontation mit dem Banker und der Vorstadt-Paris-Hilton. Und ein Wiener Trafikant gibt sich als Zwettler mit profunden Wienkenntnissen aus, und wird zu seiner Verzweiflung zum Fremdenführer: Seine erschreckende Unkenntnis über sein geliebtes Wien kaschiert ausgerechnet eine Waldviertler Lehrerin.
Schrammel-Operette - "UND DAS BEI UNS!"
Komposition: Roland Neuwirth
Libretto: Peter Ahorner
Regie: Zeno Stanek
Musik: Roland Neuwirth und die Extremschrammeln
Musikalische Leitung: Marko Zivadinovic
Bühnenbild: Andreas Mathes
Kostüme: Anna-Katharina Jaritz
Licht: Sabine Wiesenbauer
Choreografie: Ricarda Ludigkeit
Maske: Gerda Fischer
Filmprojektionen: Christoph Hochenbichler
Regieassistenz: Stefanie Zussner
Technische Leitung: Dieter Gebetsberger
Produktionsleitung: Anna Schober
Premiere: 10 Juli 2009
Im Rahmen des Schrammel.Klang.Festival. 2009 in Litschau am Herrensee
Weitere Vorstellungen:
17.,18., 24., 25., 31. Juli 2009
01., 07., 08. August 2009
Kartenreservierungen ab sofort möglich bei Ticket Online Austria, Tel. +43/1/ 88 0 88 - 884 und www.ticketonline.at!
Vor 50 Jahren wurde das Wien Museum am Karlsplatz gegründet. Aus diesem Anlass führen unter dem Motto "Sonntag mit Freunden" 50 Wiener Persönlichkeiten durch das Wien Museum. Es sind ganz persönlich gestaltete Rundgänge durch die Dauerausstellung des Museums. Präsentiert werden subjektiv ausgewählte Highlights der Sammlung ebenso wie Raritäten. Die Führungen finden vom 1. März bis 10. Mai statt.
Am 29. März um 16.00 Uhr wird Roland Neuwirth seine Lieblingsobjekte vorstellen.
Mehr Infos unter www.wienmuseum.at.
Auf der Fotoseite www.gib-mir-musik.at von Dietmar Lipkovich gibt es Fotos von der Premiere des neuen Programms "Wia's is..." am 06.03.09 aus dem Wiener Orpheum.
Es ist soweit:
Das neue Programm
„Wia´s is ...“
von Roland Neuwirth und den Extremschrammeln
hat PREMIERE.
Am Freitag, den 6. März
im Wiener Orpheum
Beginn 20.00 Uhr
Karten und Infos: Tel. 01-481 17 17 und www.orpheum.at
22., Steigenteschgasse 94b
Neben Bewährtem wird viel Neues zu hören sein,
musikalisch wie textlich.
Dafür sorgt auch Stephan Sperlich,
ein neuer Musiker in unseren Reihen,
mit Sounds & Loops.
wia´s is...
...so is
und besser wird´s ned wer´n.
doch meine damen, meine herrn,
es leuchtet uns ein stern:
der neuwirth kommt
mit den extremschrammeln
und bringt sonne ins herz.
sein neues musikprogramm ist inspiriert
vom puls der zeit, bringt, neben bewährtem, viel neues, textlich wie musikalisch, ohne sich dabei in den leeren nachgeschmack des morgen bereits vergessenen zu verirren. es besingt
all das, was ist und nicht ist, was wird und sein könnte.
neuwirths noten sind nie allgemein und unverbindlich. sie biedern sich nicht an um jeden preis. aber sie halten über den konzertbesuch hinaus.
dafür garantieren auch die unverwechselbaren ausnahmemusiker des ensembles.
doris windhager: überstimme
manfred kammerhofer: 1. geige
bernie mallinger: 2. geige
marko zivadinovic: schrammelharmonika
stefan sperlich: sounds & loops
Eine Herbergsuche nach vier Vierteln mit Roland Neuwirth und den Extremschrammeln.
Süßer die Glocken nie klingen.
Weihnachtslieder vor und unter dem Baum
mit Leise rieselt, Es ist ein Ros,
o Tannenbaum ...
Aber keine Angst, denn
dann kommt der Neuwirth
und singt die richtigen Lieder.
Vom Advent, wie er ist und wie er sein sollte.
Von der Besinnung
und der Besinnungslosigkeit,
von der heiligen Ruhe
und scheinheiligen Zeitgenossen,
von eingeschneiter Behaglichkeit
und nervenden Tanten,
und himmelblauen Engerln ...
Roland Neuwirth, Kontragitarre und Gesang
Doris Windhager, Überstimme
Marko Zivadinovic, chromatische Knopfharmonika
Manfred Kammerhofer, Violine
Bernie Mallinger, Violine
"Immer mehr Familien in Österreich leben nahe am Existenzminimum. Geld für Geschenke bleibt da meist nicht übrig.
In diesem Jahr finden Sie in unserem virtuellen Adventkalender nicht nur Zitate berühmter Persönlichkeiten zum Abenteuer Kindheit, sondern rund 70 Wünsche von Kindern aus bedürftigen Familien. Auch diesen Kindern zu Weihnachtszauber zu verhelfen ist ganz einfach: Schon mit einer kleinen Spende können Sie dafür sorgen, dass ein Kind mehr zu Weihnachten mit leuchtenden Augen ein Päckchen öffnen kann." (Auszug aus der Homepage des Samariterbund Adventkalenders.)
Neben zahlreichen KünstlerInnen unterstützen auch Roland Neuwirth und die Extremschrammeln die Adventkalender-Aktion des Samariterbundes. Ab einer Spende von 30,- € ist man bei der Verlosung dabei und kann aus Büchern, Videos und CDs bekannter Literaten, Schauspieler und Musiker sein signiertes Lieblingswerk wählen.
Am 30.5. startet der Film "Herzausreisser - Neues vom Wienerlied" von Karin Berger in den österreichischen Kinos. Mit dabei auch Roland Neuwirth & die Extremschrammeln. Für die Premiere am 29.5. um 20.00 Uhr im Wiener Gartenbaukino (Parkring 12, 1010 Wien) erhalten die ersten drei Emaileinsendungen an a.koepp@inode.at je zwei Freikarten. Viel Glück!
Die Regisseurin Berger zu ihrem Film:
"Der Film oszilliert zwischen Biografischem und Musikalischem, bezieht beides aufeinander, bindet es in einen historischen Prozess ein. Er ist eine Suche geworden, eine Begegung mit Musikerinnen und Musikern. Was treibt sie an? Wie gehen sie mit der Tradition um? Was verbindet sie mit Wien? Die Künstler haben Zeit, nachzudenken, während sie für den Film sprechen, gehen in die Tiefe ihrer Reflexion, lassen das Publikum an Prozessen teilhaben. Sie erzählen zwar von ihren individuellen Zugängen, weben aber an einem gemeinsamen Teppich. In Herzausreisser geht es um ein Grüpplein Unverdrossener und Verwegener, das nach eigener Wiener Musik sucht, sie für sich brauchbar macht, in den letzten Jahrhunderten kramt, Altes und Neues verbindet, schöne Melodien findet, sich über das Wienerlied lustig macht, und - als Antithese zu Kitsch und Sentimentalität - auch wieder schwarze Seiten zum Klingen bringt.Es geht aber auch um: Schöne Instrumentalmusik, differenzierte Klänge, die Einflüsse des Slawischen oder die Bedeutung der Wiener Sprachfärbung für die Musik."
Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft dreht das ZDF zur Zeit jeweils ein Porträt der Gastgeberländer Schweiz und Österreich. Sie werden am 7. und 8. Juni im Abendprogramm des ZDF ausgestrahlt. Beim Österreich-Porträt spielt natürlich Wien und die WienerInnen eine zentrale Rolle. Die Moderatorin des Porträts Katrin Bauerfeind führte aus diesem Anlass ein Gespräch mit Roland Neuwirth über den Wiener Schmäh und die Beziehung des Wieners zum Tod. Passend dazu wurde der Titel "Ein echtes Wienerlied" aufgenommen. Drehort war - no na - der Wiener Zentralfriedhof.
Am 9.5. fand vor 50.000 Zuschauern die Eröffnung der "Wiener Festwochen" auf dem Wiener Rathausplatz statt. Von der Generalprobe am 08.05. sind ein paar Fotos in der Galerie online.
Am 9.5. werden am Abend auf dem Wiener Rathausplatz die "Wiener Festwochen" eröffnet. Roland Neuwirth hat zu diesem Anlass über die Komposition "Slavienna" von Krzysztof Dobrek einen Text geschrieben, der von Angelika Kirchschlager gesungen wird. Mit von der Partie sind, neben Dobrek Bistro, die Wiener Symphoniker und die Wiener Sängerknaben, und bei Slavienna auch Roland Neuwirth auf der Kontragitarre. Die Eröffnung wird auf ORF 2 und in zahlreiche europäische Länder übertragen.
Die neue Homepage von Roland Neuwirth & Extremschrammeln ist online.
Als zusätzliche Rubrik gibt es nun einen eigenen "Blog" von Roland. Es sind auch einige neue Konzerttermine online. In der Rubrik "Lieder" finden Sie ein aktualisiertes Werksverzeichnis und, neben einigen Hörproben, auch Links zu Livemitschnitten von Konzerten von und mit Roland Josef Leopold Neuwirth.
Anregungen, Beschwerden, Glückwünsche & Geschenkkörbe bitte an joachim.steinacher@chello.at!
Eine neue Live-CD
von Roland Neuwirth im Duo mit Karl Hodina
2007 wienmusik records
Karl Hodina war in den frühen siebziger Jahren schon längst
der Meister auf dem Gebiet der Wienermusik, als Roland Neuwirth erst
begann, sich damit zu beschäftigen. Neuwirth´s Vater versorgte
den Sohn mit Aufnahmen des Duos Hodina/Reiser. Nie hätte er sich
träumen lassen einmal mit Karl Hodina zu spielen.
Aber seit einiger Zeit ist es so weit: Die Beiden sitzen gemeinsam auf
der Bühne.
Im April 2007 sind drei Gipfeltreffen dieser beiden Großmeister
der Wiener Musik in der Wiener "Kulisse" mitgeschnitten
worden. Die Höhepunkte dieser Konzertabende mit Liedern und Instrumentalstücken,
die die zwei Musikanten schon durch das ganze Leben begleiten, die meisten
davon eigene Kompositionen, erscheinen jetzt auf einer CD, die ab
sofort hier im Online-Shop
bestellt werden kann.
Die offizielle CD-Präsentation findet am
14. Oktober bei einem Konzert in der Kulisse
in Wien statt.
Beginn ist 20.00 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr,
Karten unter Tel. 485 38 70 oder www.kulisse.at.
Christian Seiler zur neuen CD:
"Im Periodensystem der Wiener Musik sind Roland
Neuwirth und Karl Hodina die wichtigsten Elemente. Ungeklärt war
bisher nur, wie sie miteinander reagieren. Hodina, ein strenger Traditionalist;
ihm ist der Jazz, noch so eine strenge Tradition, in die Quetsche eingeschossen,
und das ist keine Gemengelage für Kompromisse. Neuwirth, ein strenger
Traditionalist auch er; er hat sich mit sämtlichen schwarzen Grooves
verkuppelt und zelebriert seinen Schmäh impulsiv und anspruchsvoll.
Sagen wir so: Die beiden Herrschaften wissen, was sie wollen, also wissen
sie auch, was sie voneinander wollen.
Natürlich waren sie einander stets zugetan. Neuwirth saß
am Heurigenbankel und machte jeden einzelnen Spritzertrinker mundtot,
der es wagte, während des Auftritts des berühmten Duos Hodina-Reiser
auch nur zu schnaufen. Hodina, der Ältere der beiden, quittierte
das Heranwachsen des langhaarigen Nachwuchs-Schrammlers seinerzeit,
indem er ihm seine Kontragitarre überließ, als Motivation,
Investition und Verpflichtung.
Dass Hodina und Neuwirth während Jahrzehnten aufeinander hinwiesen,
einander lobten und sich liebten und vor dem jeweils anderen ihren Diener
machten, hatte unter anderem damit zu tun, dass jeder von ihnen seine
eigene Geschichte hatte, aber die beiden keine gemeinsame. Sie umkreisten
einander mit sehr gespitzten Ohren, bis es lang genug war und sie, finally,
gemeinsam den Weg auf die Bühne fanden.
Die fünfzehn Lieder, die sich als Dokument dieser elementaren Zusammenkunft
auf vorliegender CD befinden, zeigen die beiden Meister im respektvollen
Seelenaustausch. Unverkennbar sie selbst, nachvollziehbar berauscht
von der Summe ihrer musikalischen Möglichkeiten, selbstverständlich
befeuert von der Glut des blauen Wienerlieds: So besitzen wir ein neues
Stück Reichtum."